Kräuter-Playbook: 5 Entscheidungen, die Drehung & Frischewirkung steuern
Entscheidung 1
Platzierung: „Kräuter sind Mitnahme – nicht Abteilung“
Kräuter funktionieren am besten dort, wo der Kunde ohnehin vorbeikommt und zugreift: Nähe zu O&G / Frische, Laufweg, Koch-Inspiration.
- Kräuter stehen „irgendwo“ → geringe Mitnahme
- Kunden sehen sie zu spät
- Fläche wird nicht regelmäßig gepflegt
Eco Retail Bausteine dafür
Entscheidung 2
Sortenlogik: „3–5 Topseller sichtbar führen“
Zu viele Sorten machen die Fläche unruhig. Profi-Märkte führen klar: Topseller sichtbar, Rest geordnet – damit der Kunde schneller entscheidet.
- alles gemischt → wirkt chaotisch
- Topseller sind oft leer → Fläche sieht „schwach“ aus
- Kunden suchen länger und greifen weniger
Eco Retail Bausteine dafür
Entscheidung 3
Vollbild-Optik: „Leerstellen sind der Absatz-Killer“
Bei Kräutern ist die Optik extrem fragil: 2 leere Stellen und die Fläche wirkt „abgeräumt“. Ziel ist ein Setup, das auch bei Entnahme voll wirkt.
- nach kurzer Zeit lückenhaft → wirkt nicht frisch
- Kunden greifen weniger („Rest“)
- Team räumt ständig um
Eco Retail Bausteine dafür
Entscheidung 4
Refill-Routine: „Nachfüllen ohne Neuaufbau“
Kräuter drehen schnell. Wenn Nachfüllen Umräumen bedeutet, bleibt die Fläche leer. Profi-Setups erlauben Refill wie im Lager: Tausch statt Umbau.
- Refill dauert zu lange → Fläche bleibt leer
- Mitarbeiter stellen Ware daneben
- Sortenlogik bricht im Tagesgeschäft
Eco Retail Bausteine dafür
Entscheidung 5
Saison & Peaks: „Bärlauch bis Weihnachtskräuter“
Kräuter haben Peaks (Frühjahr/Bärlauch, Grill, Feiertage). Gewinner-Märkte können den Fokus schnell drehen, ohne die Fläche neu zu erfinden.
- Peak kommt, Fläche ist nicht vorbereitet
- keine klare Saisonstory
- Restware nach Peak bleibt stehen
Eco Retail Bausteine dafür